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Apple Tablet-PCs




Mit dem iPad schuf der kalifornische Soft- und Hardwareriese Apple den ersten vollfunktionsfähigen, sprich internet- und touchscreenfähigen, Tablet-PC der hiesigen Unterhaltungs- und Telekommunikationsbranche. Für viele Personen ist das iPad selbst nach dessen Produktstart von vor über 2 Jahren nach wie vor das beste und attraktivste Modell der vielen unterschiedlichen Tablet-PCs. Ob sich das iPad tatsächlich gegen die zahlreichen Konkurrenten aus den Häusern Samsung, Asus und vielen weiteren Anbietern durchsetzen kann, klären die folgenden Zeilen.

Die Modelle

Ist die Rede von „dem iPad“, spricht der Technikexperte in der Regel von dem aktuellsten Apple Modell. Derzeit (Stand Oktober 2012) wäre dies das iPad 3, obwohl bereits eine Produktvorschau für die vierte Generation des iPads sowie für eine Mini-Version erfolgt ist. Da sich der Verkaufsstart für diese Modelle allerdings noch etwas hinziehen dürfte, gilt bisweilen das iPad der dritten Generation als das aktuellste iPad von Apple.

Insgesamt gleichen sich die Modelle (vom Optischen her) in sehr vielen Punkten. So galt bereits das erste Modell, also das iPad 1, als eine designtechnische Meisterleistung. Auch von der Verarbeitung und vom Handling her konnte die erste Wunderscheibe bereits Abermillionen Kritiker und Käufer überzeugen. In Bezug auf die Optik hat sich also von Modell zu Modell nur recht wenig getan. So wurden die Geräte im Laufe der Zeit durchaus leichter und flacher – auf Fotos lassen sich die verschiedenen iPads allerdings nur sehr schwierig voneinander unterscheiden.
Technisch gesehen differenzieren sich die iPads gleich in mehreren Punkten. So konnte man erst auf der zweiten Generation eine Front- und Rückkamera finden. Ein „Sprung“ in der Bildschirmtechnik lässt sich jedoch erst zwischen der zweiten und dritten Generation feststellen: Anstelle der 1024 × 768 Pixel werden nun 2048 × 1536 Pixel auf der 9,7 Zoll großen Displayfläche angezeigt. Zudem wurden in das iPad 3 ein wesentlich leistungsstärkerer Prozessor und ein doppelt so leistungsfähiger Akku integriert.

iPad 3 im Test

Das allerneueste Modell, das Apple iPad 4, kann außerdem mit einer Frontkamera, die nun auch Aufnahmen in der HD-Qualität erlaubt und einer LTE-Funktion aufwarten. Diese ließ sich zwar bereits auf dem dritten iPad finden, in Deutschland allerdings nicht nutzen! Das iPad Mini unterscheidet sich von seinen großen Brüdern übrigens lediglich in der Prozessorleistung und der Bildschirmgröße sowie dem Gewicht.

Fakten & Besonderheiten

Das iPad ist und bleibt einer der intuitivsten Tablet-PCs, die der hiesige Technikmarkt zu bieten hat. Insbesondere die verschiedenen Retina-Displays machen die iPad-Modelle zu ganz besonderen Vertretern ihrer Klasse. Denn nicht nur die Auflösungen, sondern auch die Reaktionsfreudigkeiten der Bildschirme überzeugen!

Einen ganz großen und nicht zu verachtenden Punkt stellt allerdings der Preis eines iPads dar. Möchte der Nutzer einen großen Speicher nutzen und auch außerhalb des eigenen WLAN ins weltweite Web gehen, so muss er tief in die Tasche greifen: Bis zu 800 Euro verlangt der kalifornische Global Player derzeit für das iPad 3! Angesichts der fragwürdigen Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstädten (wie „Foxconn“ in China) lässt sich dieser Preis sicherlich umso umfangreicher diskutieren. Für viele Menschenrechtler verfolgt Apple nämlich trotz der ausgezeichneten Qualität seiner Modelle eine regelrechte Ausbeutung der Arbeiter außerhalb der eigenen Landesgrenzen. So herrschen in einigen Produktionsstädten sogar so prekäre Arbeitsbedingungen, dass sich bereits Dutzende Arbeiter das Leben durch Sprünge von den mehrstöckigen Lagerhallen nahmen. Nun lassen sich riesige Abfangnetze und Schilder mit Warnungen à la „Bitte nehmen Sie sich nicht das Leben während der Geschäftszeit“ in den chinesischen Fertigungsstädten finden!

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