Mi. Mrz 20th, 2019
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Für was braucht man Server?

Der Begriff Server (Bediener, Dienstleister) ist mehrdeutig und nicht eindeutig definiert. Ein Server ist ein PC der seine Dienste anbietet. Ein Server kann sowohl ein Computerprogramm (Software) sein, das im Client-Server-Modell mit anderen Programmen, dem Client (Kunden) kommuniziert, um ihm Zugang zu speziellen Dienstleistungen gewährt, als auch ein leistungsfähiger Computer (Hardware), bzw. Netzwerkrechner sein, über den funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden können. Beide Formen haben Zugriff auf eine zentrale Ressource oder Dienst in einem Netzwerk. Auf einem Server (Hardware) können mehrere Server (Software) laufen.

Historisch gesehen ist die Server-Hardware in der Fachsprache als Host bezeichnet. Diese Doppeldeutigkeit führt häufig zu Verwirrung, da die Bezeichnung Server häufig in einer Form verwendet wird, in der insbesondere für Laien schwer erkennbar ist, ob der Hardware- oder Software-Aspekt gemeint ist. Aus Wettbewerbsgründen ist mittlerweile auch jedes kleinere Unternehmen gezwungen ein Netzwerk zu betreiben, um mit den Mitarbeitern und Kunden effizient kommunizieren zu können. Für Anwender, die sich für die Anwendung von Servern im Bereich der Netzwerkanwendung interessieren, finden eine Vielzahl Infos auch auf webmasterarena.de. Eine kostenlose Registrierung in diesem Forum ermöglicht den Know- How Austausch in einer Community mit einer Vielzahl von Experten zu wichtigen Themen rund um die Netzwerkanwendung.

Server in Netzwerken

Ob privat oder im Beruf werden in einem Netzwerk Dienste eingerichtet, die im Bedarfsfall genutzt werden können. Diese Server werden zentral auf einem oder mehreren Rechnern installiert. Für den Serverbetrieb gibt es verschiedene Betriebssysteme.

In einem Netzwerk übernehmen Server die verschiedensten Aufgaben, wie Unterstützung der Netzwerkadministration, die Verwaltung von Dateien, Namen und Domänen, Übersetzung protokolltechnischer Anweisung und die Ausführung sicherheitsrelevanter Funktionen. Das wichtigste Programm auf dem Server ist das Netzwerkbetriebssystem.

Die Entscheidung das richtige Betriebssystem zu wählen, ist für den Anwender nicht einfach, da mittlerweile weder von Linux noch von Windows reine Betriebssysteme angeboten werden. Beide Plattformen bieten ein breites Spektrum an Funktionen an, die der Anwendungssite zuzuordnen sind. Außerdem gibt es viele Open-Source-Anwendungen, die typischerweise auf Linux laufen, aber ebenso für Windows zur Verfügung stehen.

Performance von Server in Netzwerken

Ein Netzwerk ist die physikalische und logische Verbindung von Computersystemen, die in der Lage sind ihre Ressourcen wie, Speicher, Drucker, Faxgeräte, Scanner, Programme, Modems und Daten gemeinsam zu nutzen.

Wenn in einer Firma oder im Privatbereich DHCP-Server, DNS-Server, DSL-Server, Telnet-Server, FTP-Server, Webserver oder Fileserver betrieben werden, bedeutet das nicht, dass hierfür mehrere PCs notwendig sind. Ein PC mit großer Festplattenkapazität, einer schnellen CPU (Zentraleinheit) mit 64 Bit-Technologie und Co-Prozessoren kann alle diese Aufgaben erfüllen. Um später durch ein Scale-Up mit neuen Speichermedien aufgerüstet werden zu können, werden Server normalerweise in ausbaufähigen Gehäusen untergebracht. Um einer wichtigsten Funktionen, dem automatischen Backup angemessen nachgehen zu können, werden Server neben den üblichen externen Speichereinheiten mit Festplattenlaufwerken zusätzlich mit Bandlaufwerken, Jukeboxen oder früher Bernoulli-Boxen ausgestattet. Der Vorteil eines Netzwerkes mit Servern besteht gegenüber unvernetzten Computern nicht durch den Vorteil, dass Programme und Daten zentral gesteuert werden können, sondern auch durch erhöhten Datenschutz und Datensicherheit sowie der größere Leistungsfähigkeit durch die gemeinsame Nutzung der Ressourcen und gemeinsamen Datenbeständen.

Bildquelle: © Depositphotos.com / nasonovicons

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